Das Wettbewerbsverfahren

Für den städtebaulichen Wettbewerb wurden insgesamt 18 Architektur- und Stadtplanungsbüros ausgewählt und eingeladen, die jeweils mit Landschaftsarchitekten sowie Ingenieurbüros aus den Bereichen Infrastruktur-, Mobilitäts- und Verkehrsplanung sowie Denkmalschutzexperten, Fachleuten für Industriebau, für Energieplanung, für Nachhaltigkeit und für Siedlungswasserwirtschaft zusammenarbeiten. Sie sollen im Wettstreit die besten städtebaulichen Lösungen für ein modernes, urbanes Stadtquartier entwickeln.

Die eingereichten Entwürfe werden von einem Preisgericht begutachtet und bewertet. Namenhafte Architekt*innen, Landschaftsarchitekt*innen und Stadtplaner*innen fungieren als Fachpreisrichter*innen. Vertreter*innen von Siemens, der Regierende Bürgermeister Berlins sowie weitere Vertreter*innen des Landes Berlins sind als Sachpreisrichter*innen stimmberechtigt. Beraten werden die Preisrichter*innen sie durch 53 Sachverständige, die anerkannte Fachleute ihres Fachgebietes sind, aber über kein Stimmrecht verfügen.

Basierend auf dem Siegerentwurf wird im Anschluss an den städtebaulichen Wettbewerb ein Masterplan erstellt. Dieser wird folgende Aussagen zur Nutzungsverteilung, zur Anordnung und Dimensionierung der Gebäude, zur Freiraumplanung, zur Erschließung und dem Verkehr sowie zur Gestaltung enthalten.

Eine Detaillierung der Planung erfolgt dann im Rahmen eines hochbaulichen Wettbewerbs, der voraussichtlich im Februar 2020 starten wird.